Freitag, 7. März 2014

Für sie und ihn.

Sportficken wie noch nie: Es gibt kein Sexleben, das dieser geile Helm hier nicht bereichern könnte. Man muss nur aufpassen, dass man seinem „Fahrrad“ nicht aus Versehen das Genick bricht, wenn es mal etwas wilder wird – so will schließlich niemand tot zwischen den Müllcontainern hinterm Berghain gefunden werden. Und damit bei all der Leidenschaft auch die Sicherheit nicht zu kurz kommt, kann man ganz einfach eine Klingel (nicht im Bild) am Lenker anbringen.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Nie wieder nackt.

I love Jens Stein. Klar, wer nicht? Und wir alle können, nein, wir alle dürfen, müssen und sollen unsere Liebe zum zweitgrößten Kreativen aller Zeiten – dem ZWEGRÖKAZ – jetzt täglich und überall ausdrücken und zeigen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Und weil nicht nur ihr Jens Stein liebt, sondern er auch euch, gibt es ab sofort – und nur so lange der Vorrat reicht – zu jeder Buchung eine dieser feinen Textilien* gratis. Yee fuckin’ haa. Bleibt eigentlich nur eine Frage: Wer ist dieser New York überhaupt?


Wenn ihr euer Shirt einfach zwei Nummern größer bestellt, könnt ihr euch sogar die Hose sparen.

* S bis XL, nur weiß und nur mit klassischem, rundem Kragen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Besser arm dran als Bein ab.

Die Waffe meiner Wahl ist Flor de Caña und mit Bacardi würde ich nicht mal nach einem Hund/Spanier werfen, aber diesen wunderschönen Fail möchte ich natürlich niemandem vorenthalten.


Feiert lieber nicht zu hart auf euren blutigen Stümpfen.

Zwei Dinge fallen auf:

Bacardi together? Kollegen, Hand auf’s Werberherz: Das könnt ihr besser. Generischer geht es wirklich nicht – Snickers together, Mercedes-Benz together, BLANCOPROCT Hämorrhoiden Creme together … ihr merkt es selber.

Und wo wir schon dabei sind: Reden wir über Möglichkeiten der Bildeinspiegelung. Klar, es muss nicht immer Rechteck sein. Wenn durch die crazy Formensprache des verantwortlichen/schuldigen Art Directors aber der Eindruck entsteht, dass das Shooting in einem bosnischen Minenfeld stattfand, ist irgendwas falsch gelaufen. Die Lösung: Den Praktikanten, den Art Director, den CD, den Reinzeichner, die komplette Beratung und den Kunden feuern und ab 1. September 2011 einfach mich buchen.

Montag, 3. Januar 2011

Perverse Perser.

Kennen Sie das auch? Da schaltet und gestaltet man eine Anzeige, denkt sich nichts böses und – Schwupti, Wupti! – ist sie Anzeige des Monats. Anzeige des Monats August, bei Allah. Getestet und für gut befunden wurde sie vom größten Kampagnenfan aller Zeiten (GRÖKFAZ), Amir Kassaei. Man sagt, er hätte nach der Rezension geweint.


„Handwerklich sehr gut gemacht“ … da bin ich jetzt aber froh, dass ich die Anzeige nicht dreizeilig gesetzt habe – wie ich es eigentlich anfangs vorhatte.

Jetzt hoffe ich natürlich, dass das Ding den erwähnten Zeitung-Kreativ-Award gewinnt … letztes Jahr gab es bei der Preisverleihung leckere Gurkenschorlen und man konnte dort total interessante Gespräche führen, sozusagen.

Montag, 25. Oktober 2010

Guten Übermorgen!!!

Donnerwetter: Die Baden-Württemberger können wirklich alles. Nach Fliegen, Hitzeblick und der Fähigkeit, alles durch Berühren in einen rechten Winkel zu verwandeln scheint nun Wahrsagerei die neueste Superpower im Ländle zu sein – wie sonst könnten die Kollegen im Südwesten heute schon ahnen, dass der Deutsche Zukunftspreis Anfang Dezember an einen Landsmann verliehen wird? Magie? Bleigießen? Einfach mal raten? Wir hüllen uns darüber in Schweigen – wer mehr wissen möchte, holt sich einfach selber übernatürliche Kräfte (Biss durch radioaktive Spinne, Geburt auf Krypton) oder liest unsere spaßige kleine Anzeige.


Zauberei in und aus Baden-Württemberg? Vor 30 Jahren wären die Jungs dafür noch auf dem Scheiterhaufen gelandet.

Übrigens: Wenn das mit dem Blick in die Zukunft schon so gut klappt, hätte ich gerne die Lottozahlen der nächsten vier Monate. Ihr könnt mich dann gerne im Kongo besuchen kommen – in Schloss Neuschwanstein, dass ich aufwendig aus Bayern einfliegen lasse. Wir trinken dann auf meinem Balkon mit unverbaubaren Blick auf den dritten Weltkrieg einen Sundowner, anschließend gibt es – wie jeden Abend – Feuerwerk und eine Orgie mit Pfauenfedern und allem Pipapo.

Freitag, 22. Oktober 2010

East bound and down …

Kennen Sie das auch? Man erschafft die Erde, denn Mann und auch das Weib, dafür muss man dann lt. geflügeltem Wort in Frankreich leben – falls leben als Begriff dafür nicht schon zu euphemistisch ist: Miserable Fremdsprachenkenntnisse, Autos, die aussehen wie Elektrohaushaltsgeräte und den ganzen Tag Schnecken und/oder Froschschenkel essen – das will doch keiner haben. Außer man ist ein Storch. Mit unserer heiteren Anzeige zur Genuss- und Kulinarikregion Baden-Württemberg platzieren wir DAS Feinschmekka geographisch exakt auf der Gourmetweltkarte – und zwar rechts von Frankreich.


Wer ist dieser Frankreich überhaupt? Ich kenne ihn nicht. Er hat keine Familie. Er soll kommen. Ich ficke ihn. Ich steche ihn mit Messer.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Nimm das, Disneyland.

Außer dem aktuellen Krawalltourismus rund um den neuen Stuttgarter Bahnhof ist das Kulturland Baden-Württemberg natürlich auch wegen seiner wahnwitzig umfassenden Anhäufung von Museen jeglicher Coleur immer eine Reise wert. Und wenn Sie glauben, dass Sie alles, wirklich alles schon gesehen haben, besuchen Sie doch einfach der Vollständigkeit halber auch noch das Literaturarchiv Marbach in – eben! – Marbach. Mit crazy Exponaten wie dem Taufkleid Thomas Manns und einer angeblichen Gabel von Franz Kafka werden auch unsere kleinen Besucher bestens unterhalten, für die Großen bietet sich die Gelegenheit, endlich mal wieder ein gutes Buch zu lesen – oder eben auch ein paar Millionen davon.


Schwaben sind geizig? Von wegen. Gewöhnliche Bundesländer hätten bei diesem Platzangebot mindestens vier Anzeigen geschaltet.

Donnerstag, 26. August 2010

Bitte ein BIP.

In Baden-Württemberg werden die schönsten Autos gebaut, die leckersten Maultaschen befüllt und die irrwitzigsten Wortspiele erdacht. Hier das neueste Meisterwerk aus dem Lieblingssüdwesten der Republik.


BIP ist übrigens das Bruttoinlandsprodukt. Genauer weiß ich es auch nicht, aber wir haben auch davon den größten, dicksten und haarigsten. Zumindest westlich von Bayern.

Übrigens: Motörhead ist keine T-Shirt-Marke.

Die schönsten Dinge im Leben kann man nicht kaufen. Und man darf sie auch nicht auf Spreadshirt hochladen* – außer, man hat Spaß am eigenen Ruin und genügend Kleingeld für die anstehenden Klagen von George Lucas, Sanrio und/oder der größten Metalband aller Zeiten.


Die Antwort ist MAIDEN!!! und die Leute auf der Straße kennen die Antwort. Manche schreien sie dir dann auch ins Gesicht mit ihrem Kebapodem, aber damit war ja irgendwie zu rechnen.

Ich habe auch noch jede Menge Buchstaben übrig: B, A, D, E, N, -, W, Ü, R, T, T, E, M, B, E, R, G und außerdem I, M, D, O, H sowie ein Fragezeichen. Wenn du auf dem nächsten Rockkonzert also nicht unbedingt Iron Maiden huldigen willst, kann ich dir auch ein Shirt mit deinem Lieblingsbundesland absetzen.

*Wer trotzdem eins haben möchte: Einfach melden, für € 20,– gehört so ein feines Textil dir.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Zahlen, bitte.

Man kennt das: Einmal im Jahr bekommt man von seinen Kunden einen Haufen lieblos gestalteter Excel-Tabellen zugeschickt und soll daraus einen prestigeträchtigen Geschäft- oder Jahresbericht produzieren, zum Angeben bei Kunden und Geschäftspartnern, und es muss irre schnell gehen und darf nichts kosten. Is’ klar. Hier unser Versuch für die BIG direkt gesund.


Verblüffend: Geschlossen sieht der BIG-Geschäftsbericht aus wie jedes gewöhnliche 13"-MacBook. Wie jedes gewöhnliche MacBook aus Papier, mit einem BIG direkt gesund-Logo statt des ollen Apfels und dafür komplett ohne USB- und Firewire-Anschluss, wohlgemerkt.


Die Illusion ist perfekt. Sogar das Apple-typische Konfetti wurde für dieses Motiv übernommen.


Das Inhaltsverzeichnis mit deutlichen Insights zur Terminverwaltung bei Scholz & Friends. Vielleicht können wir im nächsten Jahr sogar das größte Zeiterfassungstool aller Zeiten (Brand Ocean, y’all) zeigen – wenn er/es bis dahin dann endgültig die Weltherrschaft an sich gerissen hat.


Alle jammern über Zusatzbeiträge – dabei kann man davon in der Druckerei total nette Spielereien kaufen: UV-Lack, runde Ecken, Buchstaben, die im Dunkeln leuchten … You want it, we’ve got it.*


Lebt den Traum!!! Stellt eure Lieblingsstockfotografien mit euren stockigen Freunden nach!!! Yeah.


Und das Schönste: Ihr könnt das Oberholz/den Salon Schmück sogar bei Stromausfall rocken.

*Bei aller Häme: Die BIG führt diesen dubiosen Zusatzbeitrag erst nächstes Jahr ein. Besser schnell noch wechseln und bares Geld sparen.

Joooooooogi, ist das schön.

Wir sind Papst, wir sind Lena und jetzt auch noch das:


„Wie jetzt? Ich dachte, ich bin Deutschland.“ Irgendwie schizophren.

Das war es jetzt aber auch mit der werblich verordneten Zwangsidentität. Schluß! Aus! Ich befehle es! Mit „Ich bin eine herkömmliche Nuss-Nougat-Creme“ oder „Wir sind ein Tampon“ verkauft man ab sofort gar nichts mehr, zumindest keine herkömmlichen Nuss-Nougat-Cremes oder Tampons.